Queerfilmnacht

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MIT SIEBZEHN

Ein Film von André Techiné · Frankreich 2016 · 116 Minuten · deutsche Synchronfassung / Französische Originalfassung mit deutschen Untertiteln (In ausgewählten Kinos) · mit Sandrine Kiberlain, Kacey Mottet Klein, Corentin Fila, Alexis Loret · im Verleih von Kool Filmdistribution

Im Februar 2017

Damien und Thomas können sich nicht leiden. Warum, weiß keiner so genau. Aber bei jeder Gelegenheit prügeln sich die beiden Jungs. Dabei könnten sie Freunde sein: Damien, der Sohn der Landärztin Marianne und eines Militärfliegers im Auslandseinsatz, und Thomas, der Adoptivsohn mit halbafrikanischen Wurzeln, der in einer Bauernfamilie auf einem abgelegenen Berghof lebt. Beide gehen in die gleiche Klasse. Als die Bäuerin einer schwierigen Schwangerschaft entgegensieht, nimmt Marianne den verschlossenen Jungen kurzerhand für eine Zeit bei sich auf, damit er es nicht so weit zur Schule hat. Damien und Thomas müssen nun unter einem Dach leben…

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"Ein beglückender Film!" (DER TAGESSPIEGEL)

"Einer der besten Filme Techinés!" (TRIBUNE DE GENÈVE)

 

 

"Zwei Meister des Naturalismus - zutiefst faszinierend!" (INDIEWIRE)

"André Techinés stärkster Film seit vielen Jahren!" (NEW YORK TIMES)

"André Techiné macht mit 73 seinen jugendlichsten Film -
eine Offenbarung!"
(VARIETY)

 

 


 

KING COBRA

Ein Film von Justin Kelly · USA 2016 · 91 Minuten · englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln · mit James Franco, Garrett Clayton, Christian Slater , Keegan Allen, Alicia Silverstone, Molly Ringwald u.a. · im Verleih der Edition Salzgeber

Im Januar 2017

Sean (Garrett Clayton) ist 17, sieht unwiderstehlich aus und träumt vom großen Ruhm. Als er online den Schwulenporno-Produzenten Stephen (Christian Slater) kennenlernt, nutzt er seine Chance. Erst lässt er vor der Kamera die Hosen runter, dann werden die Filmchen immer expliziter. In nur wenigen Monaten steigt Sean unter dem Namen "Brent Corrigan" zum neuen Star von Cobra Video auf. Doch der Erfolg ruft rasch Neider auf den Plan: Die Viper Boyz Joe (James Franco) und Harlow (Keegan Allen), zwei Escorts und Möchtegern-Produzenten, wollen mit Brent ein "Millionen-Dollar-Video" drehen. Als Stephen seinen Star nicht einfach so gehen lassen will, greifen die Viper Boyz zu drastischen Mitteln …

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KING COBRA basiert auf der wahren Geschichte des heute 30-jährigen Sean Paul Lockhardt, a.k.a. Brent Corrigan, dem ersten schwulen Porno-Megastar des Online-Zeitalters, die geprägt ist von der höchst ambivalenten Beziehung eines Teenagers zu einem zwielichtigen Produzenten, den knallharten Regeln des Porno-Geschäfts und grenzenloser Gier, die in einem brutalen Blutbad endet. Regisseur Justin Kelly ("I am Michael") gelingt mit seiner famosen Besetzung - James Franco, Christian Slater, Molly Ringwald, Alicia Silverstone und Disney-Channel-Boy Garrett Clayton - eine kühne Mischung aus queerem Biopic, trashigem Erotikthriller und entlarvender Porno-Satire, die dort anfängt, wo "Boogie Nights" (1997) einst endete.

 

www.kingcobra-film.de

 

"Nur eine wahre Geschichte kann so pervers sein!" (We Got This Covered)

"James Franco in seiner verstörendsten Rolle seit SPRING BREAKERS." (The Guardian)

"Extrem sexy, abründig und zum Brüllen komisch!" (The Wrap)

"Die schwule Antwort auf BOOGIE NIGHTS. Vermutlich der beste Film, der jemals über die US-Porno-Industrie gedreht wurde!" (Indewire)

"Ein Erotikthriller mit hochgiftigem Biss!" (We Got This Covered)

 

 


 

Departure

Ein Film von ANDREW STEGGALL · UK/FR 2015 · 109 Minuten · englisch-französische Originalfassung mit deutschen Untertiteln · mit Alex Lawther, Phénix Brossard, Juliet Stevenson, Niamh Cusack, Patrice Juiff, Finbar Lynch u.a. ·
im Verleih der Edition Salzgeber

Im Dezember 2016

Spätsommer in Südfrankreich. Die Engländerin Beatrice und ihr 15-jähriger Sohn Elliot bereiten den Verkauf ihres Ferienhauses vor. Während die Mutter mit dem Ende ihrer Ehe ringt, zieht der frühreife Elliot durch die Wälder, liest Proust und schreibt seine Gedanken in ein Notizbuch. Als er den hübschen Clément beim Baden im See entdeckt, findet er plötzlich Worte für seine Sehnsucht. Trotz sprachlicher Barrieren freunden sich die beiden an. Doch Clément, ein Junge von wilder Traurigkeit, weckt nicht nur Elliots Begehren.

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Andrew Steggalls erzählt in seinem märchenhaften Regiedebüt von einem Sommer des Abschieds, mit dem eine Kindheit zu Ende geht und die Illusion einer heilen bürgerlichen Familie zerbricht. Der britische Nachwuchsstar Alex Lawther, der zuletzt als junger Alan Turning in THE IMITATION GAME glänzte, spielt Elliot als melancholischen Träumer, der leidenschaftlich nach jener Sehnsucht greift, die schon lange zuvor in der Luft lag.

 

 

 

 


 

Barash

Ein Film von Michal Vinik · ISR 2015 · 85 Minuten · Hebräische Originalfassung mit deutschen Untertiteln · mit Sivan Noam Shimon, Hadas Jeid Sakuri, Dvir Bendak, Irit Pashtan u.a. · im Verleih der Edition Salzgeber

Im November 2016

Die 17-jährige Naama Barash lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Tel Aviv. Eines Tages taucht Dana in der Schule auf: blond, wunderschön und wilder als alle anderen. Sie zeigt Naama, wie Mädchen sich küssen und nimmt sie mit zu den verbotenen Partys. Naama rasiert sich für ihren Schwarm sogar die Haare ab. Doch Dana ist kein Mädchen, das sich nur an Eine bindet. Währenddessen ist Naamas Schwester Liora von der Basis verschwunden, auf der sie gerade ihren Militärdienst leistet. Und es gibt Gerüchte, Liora sei mit einem Araber zusammen. Wen und wie die Barash-Schwestern lieben, stellt den Zusammenhalt innerhalb ihrer Familie auf eine harte Probe.

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Michal Vinik erzählt in ihrem sinnlichen Regiedebüt von erster Liebe, Liebeskummer und der Suche nach dem eigenen Ich - und stellt die Frage, wie frei man als junge Frau im heutigen Israel leben kann. Für sein vielschichtiges Drehbuch und seine hinreißende Nachwuchsdarstellerinnen wurde BARASH auf dem Internationalen Filmfestival Haifa mit gleich drei Preisen ausgezeichnet.

 

Hier geht´s zum sissy-Beitrag „A Girl Falling In Love. A Family Falling Apart.“
von: Tania Witte sissy

 

 


 

Théo & Hugo

Ein Film von Olivier Ducastel & Jacques Martineau · FR 2016 · 97 Minuten · französische Originalfassung mit deutschen Untertiteln · mit Geoffrey Couët, François Nambot u.a. · im Verleih der Edition Salzgeber

Im Oktober 2016

Paris, früh am Morgen: Im tiefroten Licht eines Sexclubs begegnen sich die Körper von Théo und Hugo. Ein erster Blick, und sie begehren nur noch einander. Nach dem Sex verlassen sie zusammen den Club, laufen einfach los, reden über die Schönheit von Penissen, über den Rausch der Sinne und die große Liebe. Bis ein Detail die wilde Romantik zwischen den beiden durcheinander wirbelt …

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THÉO & HUGO wurde komplett an Originalschauplätzen gedreht und spielt in Echtzeit: Nach der furiosen und überaus expliziten Eröffnungssequenz folgt die Kamera den Figuren durch die Straßen eines fast menschenleeren Paris. Das Regiepaar Olivier Ducastel und Jacques Martineau, die bereits für die schwulen Klassiker FELIX (2000) und MEIN WAHRES LEBEN IN DER PROVINZ (2002) gemeinsam hinter der Kamera standen, landeten mit THÉO & HUGO auf der diesjährigen Berlinale einen der Überraschungshits und erhielten den Teddy-Publikumspreis. Seitdem wurde der Filme auf zahlreichen weiteren Festivals ausgezeichnet und von der französischen Presse als Kinowunder gefeiert. Die beiden Nachwuchsschauspieler Geoffrey Couët und François Nambot geben ein furchtloses und leidenschaftliches Filmdebüt.

 

Hier geht´s zum sissy-Beitrag „Utopie im Sexclub“ von: Carsten Moll sissy

Hier geht´s zur Offiziellen Website: www.theo-hugo.de

 

THÉO & HUGO ist ein queeres Großstadtmärchen über Begehren auf den ersten Blick und Liebe unter besonderen Umständen.

 

 


 

VIVA

Ein Film von Paddy Breathnach · IR 2015 · 100 Minuten · spanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln · FSK 12 · mit Héctor Medina, Jorge Perugorría, Luis Alberto García u.a. · im Verleih der Edition Salzgeber

Im September 2016

»Finde Deine Stimme!«
Havanna, Kuba. Jesus arbeitet als Friseur in einer Travestie-Bar, würde aber viel lieber selbst auf die Bühne. Als ihm die resolute Barchefin Mama endlich die Chance dazu gibt, wird Jesus von einem Gast auf offener Bühne attackiert. Erst auf den zweiten Blick erkennt er den Mann: Es ist sein Vater Angel, den er seit 15 Jahren nicht mehr gesehen hat. Ungefragt nistet sich Angel bei seinem Sohn ein und verbietet ihm, weiter als Sängerin aufzutreten. Jesus ist hin und hergerissen: zwischen dem Wunsch, seinen Vater besser kennenzulernen, dessen aggressiven Trinkerlaunen und seinen eigenen Sehnsüchten, wieder Viva zu sein, die hingebungsvolle Diva. Erst als Jesus erfährt, warum sein Vater wirklich zurückgekehrt ist, findet er zu seiner eigenen Stimme zurück...

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VIVA, der komplett an Originalschauplätzen gedreht wurde, zeigt Havanna als pulsierende Metropole mit ausschweifendem Nachtleben, in dem das Überleben des Einzelnen aber äußerst prekär sein kann. Einfühlsam erzählt der irische Regisseur Paddy Breathnach in dieser authentischen Kulisse wie zwei denkbar unterschiedliche Männer nach langer Trennung wieder zueinander finden.

 

VIVA ist ein leidenschaftliches Plädoyer dafür, sich so zu zeigen, wie man wirklich ist - oder wie man gern sein möchte. Gesungen aus tiefster Seele! VIVA war der Publikumshit in Telluride und Sundance, wurde für fünf irische Filmpreise nominiert und von Irland ins Rennen um den Oscar für den besten fremdsprachigen Film geschickt.

 

Hier geht´s zum sissy-Beitrag „Aus tiefster Seele“ von Malte Göbel: sissy

DVD/VOD

 

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